Die britische Regierung erwägt zahlreichen Berichten zufolge, das Verkaufsverbot für neue Benzin- und Dieselfahrzeuge bis 2035 zu verschieben. Dies wäre eine Verlängerung des ursprünglichen Ziels für die Reduzierung der Treibhausgasemissionen bis 2030 um fünf Jahre.

Das Verbot soll derzeit im Jahr 2030 in Kraft treten, obwohl bestimmte Hybridantriebe, die "signifikante Nullemissionen" erzeugen können, bis 2035 erlaubt sein werden. Dieses Datum ist jedoch erneut in Frage gestellt worden, da Premierminister Rishi Sunak laut BBC plant, eine Reihe wichtiger "grüner" Maßnahmen zu verschieben, die Teil seines Ziels sind, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen.

Es wird davon ausgegangen, dass die Regierung die Einführung des Verbots von Autos mit Null-Emissionen von 2030 auf 2035 verschieben könnte, obwohl endgültige Entscheidungen darüber, welche Maßnahmen geändert werden, noch nicht getroffen wurden. Die Ankündigung soll in einer Rede erfolgen, die der Premierminister am Freitag (22. September) halten wird.

Das 2030-Ziel wurde ursprünglich im Jahr 2020 eingeführt und war ein zentraler Aspekt der Vision des damaligen Premierministers Boris Johnson für eine "grüne Revolution". Die Frist galt ursprünglich als aggressiveres Ziel als der Plan der Europäischen Union, der vorschreibt, dass ab 2035 keine neuen Autos mehr verkauft werden dürfen, wodurch der Verkauf neuer Benzin- und Dieselfahrzeuge schrittweise eingestellt wird.

Während Sunaks Büro es ablehnte, sich zu den Spekulationen zu äußern, bekräftigte ein Regierungssprecher das unerschütterliche Engagement der Regierung für Netto-Null-Ziele. Der Sprecher betonte, dass die Regierung pragmatisch vorgehen werde, um sicherzustellen, dass die Kosten nicht auf hart arbeitende britische Familien abgewälzt werden, und gleichzeitig entschlossen bleibe, Netto-Null-Emissionen zu erreichen.

Quellen: Autocar, Autonews Europa