Der französische Hersteller passt sich im Voraus an Euro 7 an. Die Änderungen betreffen die Leistungsangaben von Plug-in-Hybridfahrzeugen.

Peugeot ändert die Handelsnamen seiner Plug-in-Hybride gemäß den zukünftigen Anforderungen des Euro-7-Standards. Die neuen Regeln treten Ende 2026 für neue Modelle in Kraft und ab Ende 2027 für alle neuen Autos im Verkauf.

Die wichtigste Änderung ist ein anderer Ansatz zur Zertifizierung der kombinierten Leistung des Hybridsystems. Es geht um das Protokoll GTR21, das die "gemeinsame" Leistung von Benzinmotor und Elektromotor neu berechnet.

Neue Zahlen ohne neue Technologie

Peugeot hat beschlossen, nicht die Deadlines abzuwarten und die neue Methodik bereits jetzt anzuwenden. Das Ergebnis sind geänderte offizielle Leistungsangaben und dementsprechend die Namen der Modelle.

Ein wichtiger Punkt: Es gibt keine technischen Änderungen. Motoren, Batterien, Kraftstoffverbrauch und Emissionswerte bleiben gleich.

Die aktualisierten Werte sehen wie folgt aus:

  • Peugeot 3008 Plug-in Hybrid — 225 PS (166 kW)
  • Peugeot 5008 Plug-in Hybrid — 225 PS (166 kW)
  • Peugeot 408 Plug-in Hybrid — 240 PS (177 kW)

Entsprechend haben sich auch die Namen geändert: Jetzt wird die neue zertifizierte Leistung direkt angegeben.

Warum das wichtig ist

Bisher konnten Hersteller die Gesamtleistung von Hybriden unterschiedlich interpretieren, was den direkten Vergleich erschwerte. GTR21 soll das beheben: Eine Methodik für alle, weniger Marketing-"Freiheiten". Für den Käufer bedeutet das ehrlichere Zahlen — zumindest in der Theorie.