Das japanische Duo präsentiert den SP-MZD, einen Ledersneaker aus Känguruleder mit CX-5-Interieurton – exklusiv für Japan, ohne Pläne für den DACH-Markt.

Mazda und der Hiroshima-ansässige Schuhhersteller Spingle haben gemeinsam den Sneaker SP-MZD vorgestellt – ein Fahrerschuh aus Känguruleder, der bewusst auf Funktion am Steuer ausgelegt ist. Der Preis liegt bei 26.500 Yen, umgerechnet rund 150 bis 160 Euro. Verkauft wird er ausschließlich in Japan, eine Expansion nach Europa ist nicht geplant.

Material und Design

Der SP-MZD erscheint deutlich zurückhaltender als sein Vorgänger. Beim ersten gemeinsamen Modell, dem SP-MX5 aus dem Jahr 2025, standen leuchtende Farben wie Rot und Blau im Vordergrund. Beim SP-MZD beschränkt sich die Palette auf zwei Varianten: Sport Tan/Schwarz sowie ein komplett schwarzes Modell. Der Farbton Sport Tan greift die Innenraumfarbe des neuen CX-5 auf.

Das Obermaterial besteht aus Känguruleder, Wildledereinsätze sitzen an gezielten Stellen. Diese sollen nicht nur optisch wirken, sondern dem Schuh mehr Flexibilität beim Gehen und Fahren geben. Verfügbar sind sieben Unisex-Größen; jedes Paar wird in einer markentypischen Box mit einer Skizze des Modells geliefert.

Zwei Jahre Entwicklung, alles in Hiroshima gefertigt

Mazda gibt an, rund zwei Jahre mit Spingle an dem Projekt gearbeitet zu haben. Teams beider Unternehmen besuchten gegenseitig die Produktionsstätten, um Design und Konstruktion abzustimmen. Alle Paare werden in Hiroshima hergestellt – eine regionale Verankerung, die beide Marken bewusst betonen.

Der Vertrieb läuft über den Online-Shop von Mazda Collection Japan, den Spingle-Onlineshop sowie 14 stationäre Spingle-Filialen in Japan.

Für DACH-Käufer nicht erhältlich

Mazda Collection Deutschland sowie das österreichische und schweizerische Händlernetz führen den SP-MZD nicht. Wer das Modell trotzdem möchte, müsste direkt über japanische Onlineshops bestellen – Importkosten, Zoll und ein eventuell ungünstiger Wechselkurs kämen hinzu.

Zum Vergleich: BMW kooperiert seit Jahren mit Puma und vertreibt die daraus entstandene Motorsport-Schuhline weltweit, unter anderem in Deutschland und Österreich. Mazdas Ansatz bleibt dagegen strikt Japan-intern. Ob künftige Kollaborationen mit Spingle auch für Europa geplant sind, ließ Mazda bislang offen.