Der ADAC-Report stellt fest, dass Elektrofahrzeuge nur 2,8 Pannen pro 1.000 Fahrzeuge aufweisen, während es bei Verbrennungsmotoren 6,4 sind. Dies ist ein weiterer Beleg für die zunehmende Zuverlässigkeit der elektrischen Technologie in modernen Fahrzeugen.
Zu den Hauptursachen für Fahrzeugpannen im Jahr 2023 gehörten Probleme mit der Starterbatterie (44,1 %), gefolgt von Problemen mit dem Motormanagement (22,8 %) und der elektrischen Anlage (10,5 %). E-Fahrzeuge wiesen durchweg niedrigere Ausfallraten bei spezifischen Problemen wie entladenen Batterien und motorbezogenen Problemen auf.
In der Studie wurden auch einige der zuverlässigsten und unzuverlässigsten Automodelle verschiedener Hersteller herausgestellt. Vor allem der BMW i3 und der Mini wiesen unter allen untersuchten elektrisch betriebenen Modellen bemerkenswert niedrige Ausfallraten auf.
Insgesamt wurden im Jahr 2023 über 3,5 Millionen Pannenhilfeanrufe verzeichnet, wobei Fahrzeuge im Alter von 18 bis 23 Jahren die höchste Wahrscheinlichkeit eines Problems aufwiesen.
Angesichts dieser Ergebnisse ziehen Verbraucher, die über den Kauf eines Fahrzeugs nachdenken, zunehmend Elektro- und Hybridfahrzeuge in Betracht, die sich durch eine geringere Anzahl von Betriebsstörungen auszeichnen, wie die statistischen Daten belegen. Die ADAC-Auswertung berücksichtigte eine Reihe von Marken und analysierte mehr als 156 Fahrzeugmodelle, die strenge Zulassungskriterien erfüllten, was umfassende und genaue Erkenntnisse über die Zuverlässigkeit gewährleistet.
Die Ergebnisse unterstreichen einen anhaltenden Trend, der bereits in den vergangenen Jahren zu beobachten war: Die zunehmende Verbreitung von Elektrofahrzeugen geht mit einer geringeren Anzahl mechanischer Ausfälle im Vergleich zu herkömmlichen Benzinfahrzeugen einher und verändert die Präferenzen der Verbraucher in Bezug auf Automobiltechnologien.
Quelle: ADAC