Audi hat zugegeben, dass die Änderung der Namenslogik, durch die der A4 zum A5 wurde, alle endgültig verwirrt hat. Nun erwägt das Unternehmen eine Rückkehr zu einem einfacheren und verständlicheren System.

Vor einigen Jahren entschied sich Audi, die Modellreihe nach Art des Antriebsstrangs aufzuteilen: ungerade Indizes — für Benzin- und Dieselfahrzeuge, gerade — für Elektrofahrzeuge. Dies führte dazu, dass der A4 die Bezeichnung A5 erhielt, die zuvor für Coupés und Liftbacks verwendet wurde. Infolgedessen sind die Kunden verwirrt, und die Verkäufer verbringen Zeit mit Erklärungen.

Der Audi-Chef Gernot Döllner nannte diese Entscheidung einen Fehler. In einem Interview mit dem australischen Magazin Drive auf der Automesse in München erklärte er, dass die Marke zur vorherigen Logik zurückkehren wird: «A — steht für Pkw-Modelle, Q — für SUVs, und die Zahl gibt die Größe und Klasse des Fahrzeugs an».

Das bedeutet, dass der aktuelle Benzin-A5 nach dem Facelift wieder zum A4 werden könnte. Wahrscheinlich in den nächsten paar Jahren.

Gleichzeitig wird im Modelljahr 2028 der vollelektrische Audi A4 e-tron erwartet. Er wird auf der neuen Plattform SSP aufgebaut und erhält ein Design im Stil von Concept C. So könnten in der Modellreihe gleichzeitig ein A4 mit Verbrennungsmotor und ein A4 e-tron erscheinen. Einen ähnlichen Ansatz bereiten auch BMW und Mercedes-Benz für ihre 3er und C-Klassen vor.

Es ist nicht das erste Mal, dass Audi Fehler bei den Bezeichnungen zugibt. Früher hat das Unternehmen auf numerische Bezeichnungen wie 35 und 55 verzichtet, die auf die Leistung hinweisen sollten, aber den Käufern unverständlich waren.

Quelle: Drive

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Евгений Ушаков
Evgenii Ushakov
16 jahre am Steuer