Der neue Skoda Epiq ist technisch verwandt mit dem VW ID.Polo und dem Cupra Raval. Er basiert auf der neuen frontgetriebenen Plattform MEB+, die auf geringes Gewicht und hohe Energieeffizienz ausgerichtet ist. Die Abmessungen (4,17 m lang) sind mit dem Kamiq vergleichbar, aber die elektrische Architektur sorgt für einen geräumigeren Innenraum.
Das Design entspricht der neuen Markensprache Modern Solid. Erstmals wird das T-förmige Lichtdesign verwendet, das später bei anderen Modellen der Marke zum Einsatz kommt. Für den Epiq sind Räder mit einem Durchmesser von 17 bis 19 Zoll geplant.
Der Innenraum verfügt über ein 5,3-Zoll-Digitaldisplay und einen zentralen 13-Zoll-Bildschirm. Alle Sitze sind mit Materialien aus 100 % recyceltem Polyester bezogen. Es gibt drei Gestaltungsmöglichkeiten.
Skoda Epiq
Das Kofferraumvolumen beträgt 475 Liter und mit umgeklappten Rücksitzen 1.344 Liter, 75 Liter mehr als beim Kamiq. Für das Ladegerät gibt es einen separaten Stauraum.
Skoda wird drei Varianten anbieten: Epiq 35 (85 kW), Epiq 40 (99 kW) und Epiq 55 (155 kW). Die beiden unteren Modelle sind mit einer LFP-Batterie mit 38,5 kWh ausgestattet, das Topmodell mit einer NMC-Batterie mit 55 kWh. Die Reichweite beträgt bis zu 430 km nach WLTP-Zyklus. Schnelles Gleichstromladen ist mit einer Leistung von bis zu 133 kW möglich, und beim Epiq 55 dauert der Ladevorgang von 10 bis 80 % etwa 23 Minuten.
Der Epiq wird mit dem Assistenzsystem Travel Assist 3.0 mit adaptivem Tempomat und Spurhalteassistent ausgestattet. Darüber hinaus sind ein Rundumblick, ein Kreuzungsassistent und bis zu sieben Airbags, darunter ein zentraler zwischen den Vordersitzen, verfügbar.
Die vollständige Präsentation des neuen Modells erfolgt später in diesem Jahr. In Deutschland werden die Preise auf dem Niveau des Benzin-Kamiq erwartet – etwa 26.000 Euro.
Quelle: Skoda