Das Problem wurde nach internen Überprüfungen und Kundenbenachrichtigungen bekannt. BMW erklärt, dass sich im Laufe der Zeit, insbesondere bei einer großen Anzahl von Motorstarts, der Verschleiß des Anlassermagnetschalters verstärken kann. Erste Anzeichen sind ein schwieriger Start oder ein völliger Startausfall des Motors. Im Extremfall ist eine Überhitzung des Aggregats möglich, was ein erhöhtes Brandrisiko darstellt.
Der deutsche Autoclub ADAC präzisiert, dass Metallspäne einen Kurzschluss im Magnetschalter verursachen können. Danach ist eine Überhitzung des Anlassers, auch während der Fahrt, möglich.
Die Rückrufaktion betrifft folgende Modelle:
- 2er Coupé (G42)
- 3er Limousine (G20)
- 3er Touring (G21)
- 3er Langversion für China (G28)
- 4er Coupé (G22)
- 4er Cabriolet (G23)
- 4er Gran Coupé (G26)
- 5er Limousine (G30)
- 5er Touring (G31)
- 6er Gran Turismo (G32)
- 7er Limousine (G11, G12)
- X3 (G01)
- X4 (G02)
- X5 (G05)
- X6 (G06)
- Z4 (G29)
Auch der Toyota Supra, technisch identisch mit dem Z4, fällt unter die Rückrufaktion.
In Deutschland ist für diese Fahrzeuge ein Austausch des Anlassers vorgesehen. In einigen Fällen, so ADAC, könnte auch ein Austausch der Batterie erforderlich sein. Bis zur Durchführung der Reparatur wird den Besitzern empfohlen, das Fahrzeug, wenn es von der Rückrufaktion betroffen ist, nicht unbeaufsichtigt mit laufendem Motor stehen zu lassen.
Das Unternehmen rät außerdem, die VIN-Nummer über den offiziellen Rückrufprüfdienst im eigenen Land zu überprüfen und bei Bedarf einen Termin beim Händler zu vereinbaren.
Quelle: BMW Blog