Volvo Cars ruft über 40.000 elektrische Crossover des Volvo EX30 zurück. Der Grund ist die Möglichkeit einer Überhitzung der Batterie, die zu einem Brand führen könnte.

Über den Beginn der Servicekampagne berichtete zuerst die Agentur Reuters. Nach ihren Angaben nimmt das Unternehmen bereits Kontakt zu den Autobesitzern auf und empfiehlt, den Ladestand der Batterie vorübergehend auf 70 % der Kapazität zu begrenzen. Der Austausch der fehlerhaften Batterien könnte den Hersteller etwa 200 Millionen Dollar kosten.

Die genaue Verteilung der zurückgerufenen Fahrzeuge nach Ländern wird derzeit noch nicht bekannt gegeben.

Volvo stellte den EX30 im Jahr 2023 als kompakteres Modell in der Palette der Elektrofahrzeuge vor, nach dem Volvo EX90. Derzeit ist der EX30 das kleinste Modell der Marke und rangiert unter dem Volvo XC40. Die Produktion des Modells erfolgt in China und Belgien.

Die Defekte an den Batterien in Elektrofahrzeugen und Hybridmodellen werden als kritisch angesehen, da sie ein Brandrisiko darstellen. Solche Brände können schwer zu löschen sein. Autohersteller empfehlen den Besitzern in der Regel, die Fahrzeuge mit potenziellen Batteriefehlern bis zur Behebung der Mängel von Gebäuden und anderen Fahrzeugen entfernt zu parken.

Quelle: Reuters

Евгений Ушаков
Evgenii Ushakov
16 jahre am Steuer