Der erste Plug-in-Hybrid der Marke — Škoda Superb iV — debütierte 2019. Ein Jahr später erschien die Škoda Octavia iV, und 2024 der Hybrid Škoda Kodiaq iV. Das 150-kW-Antriebssystem bleibt für alle Superb Combi-Versionen und den Superb in der Ausstattung Selection erhalten. Für die Liftback-Modelle in den Ausstattungen Sportline und Laurin & Klement gibt es nun ausschließlich die neue 200-kW-Version.
Das System kombiniert einen 1,5 TSI-Benzinmotor mit 130 kW und einen Elektromotor mit 85 kW sowie eine Traktionsbatterie mit einer Kapazität von 25,7 kWh. Die Gesamtleistung erreicht 200 kW, was das Modell zum leistungsstärksten Škoda mit Verbrennungsmotor macht. Zusätzliche 50 kW liefern der modernisierte Verbrennungsmotor und die neue Version der Steuergeräte-Software. Das maximale Drehmoment wurde auf 400 Nm (+50 Nm) erhöht.
Škoda betont, dass die neue Version dynamischer ist. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 225 km/h, die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h dauert 7,1 Sekunden. Die zulässige Anhängelast wurde auf 2 000 kg erhöht.
In Übereinstimmung mit der gesteigerten Leistung wurde auch das Bremssystem modernisiert. Die 200-kW-Version ist mit hinteren belüfteten Bremsscheiben mit einem Durchmesser von 310 mm und einer Dicke von 22 mm ausgestattet, im Vergleich zu 300×12 mm bei den 150-kW-Modifikationen. Für die vorderen Bremsen ist ein separater Luftkanal unter dem Stoßfänger vorgesehen, der eine effektivere Kühlung bietet als die Luftführung aus dem Motorraum durch das Kühlergitter im Radkasten, die in der weniger leistungsstarken Plug-in-Hybridversion verwendet wird.
Die Kapazität der Hochvoltbatterie (25,7 kWh), die Ladeleistung (AC — bis zu 11 kW, DC — bis zu 50 kW), die Ladezeit (10–80 % in etwa 26 Minuten), das Gewicht und die meisten anderen technischen Parameter haben sich nicht geändert.
Seit 2019 hat Škoda über 68 000 Exemplare des Superb iV beider Generationen und beider Karosserievarianten ausgeliefert. Die Nachfrage steigt weiter: Jeder vierte neue Superb ist mit einem Plug-in-Hybridsystem ausgestattet.
Quelle: Škoda