Das Fahrzeug basiert auf dem Renncoupé BMW M4 GT3 EVO, was der BMW M Motorsport Abteilung eine schnellere Entwicklung ermöglichte. Dennoch mussten die Ingenieure eine komplett neue Kombikarosserie aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFRP) entwickeln.
Aufgrund der Besonderheiten der Karosserie wurden neue Fenster und dekorative Hecktüren entwickelt. Die vorderen Türen wurden gekürzt und der Heckspoiler weiter nach hinten versetzt, um die aerodynamischen Besonderheiten des Kombis auszugleichen.
Der BMW M3 Touring 24H erhielt den P58 Motor — ein 3,0 Liter Reihen-„Sechser“, der bis zu 590 PS und 700 Nm Drehmoment entwickelt. Die Leistung wird über ein sechsstufiges sequentielles X-trac-Getriebe auf die Hinterräder übertragen.
Interessanterweise hat der Serien-BMW M3 Touring ein xDrive-Allradsystem, während die Rennversion heckgetrieben ist.
BMW M3 Touring 24H
Die Entwicklung des Fahrzeugs dauerte nur acht Monate. Trotz der gemeinsamen Plattform mit dem BMW M4 GT3 EVO war der Kombi 200 mm länger und 32 mm höher als das Coupé. Im Übrigen sind die Fahrzeuge nahezu identisch und entsprechen den technischen Anforderungen der GT3-Kategorie.
Die Tests des Rennkombis haben bereits begonnen. In Kürze wird das Fahrzeug im Rahmen der Nürburgring Langstrecken-Serie auf die Strecke gehen.
Am Steuer werden abwechselnd die Werksfahrer Jens Klingmann, Ugo de Wilde, Connor De Phillippi und Neil Verhagen sitzen.
Das Team Schubert Motorsport wird den BMW M3 Touring 24H in der Klasse SPX einsetzen, während das BMW M4 GT3 EVO Coupé um den Sieg in der Klasse SP9 kämpfen wird.
Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring findet am 16.–17. Mai auf der berühmten Nordschleife.
Quelle: BMW