Zum 60. Mal findet das Easter Jeep Safari im US-Bundesstaat Utah statt. Jeep und Jeep Performance Parts (JPP) nutzen die Veranstaltung vom 28. März bis zum 5. April 2026, um neue Konzeptfahrzeuge und technisches Zubehör zu präsentieren. Die Veranstaltung in Moab gilt traditionell als wichtiges Event für die Marke, um neue Designideen und technische Komponenten unter extremen Bedingungen zu erproben.
Vielfalt der Konzeptfahrzeuge
Anlässlich des 85-jährigen Bestehens der Marke zeigt Jeep in Moab verschiedene Studien, die unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Der Wrangler Anvil 715 ist als robustes Fahrzeug für das sogenannte Overlanding ausgelegt. Im Gegensatz dazu steht der BUZZCUT, der als kompaktes Modell konzipiert wurde. Mit dem Grand Wagoneer Commander wird untersucht, wie sich Oberklasse-Komfort mit hoher Geländegängigkeit vereinen lässt.
Easter Jeep Safari 2026
Zusätzlich präsentiert der Hersteller Fahrzeuge, die Bezug auf die Markenhistorie nehmen. Der Wrangler Laredo und das Cherokee XJ Pioneer Concept zitieren klassische Designmerkmale früherer Jahrzehnte. Diese Fahrzeuge dienen laut Hersteller nicht nur der Ausstellung, sondern werden auf den anspruchsvollen Trails in Moab aktiv getestet, um Rückschlüsse für die Serienentwicklung zu ziehen.
Entwicklung und Erprobung
Die Veranstaltung dient Jeep als Entwicklungszentrum unter Realbedingungen. Ingenieure und Designer nutzen die extremen Felsformationen in Utah, um neue Komponenten von Jeep Performance Parts (JPP) und Mopar zu validieren. Laut Bob Broderdorf, CEO von Jeep, ist Moab ein wichtiges Testgelände für künftige Projekte. Neben der technischen Erprobung engagiert sich das Unternehmen zusammen mit lokalen Organisationen wie den Red Rock 4-Wheelers bei der Instandhaltung der genutzten Wege und dem Naturschutz vor Ort.
Bedeutung für den europäischen Markt
Die in Moab gezeigten Konzeptfahrzeuge sind Einzelstücke und primär für den nordamerikanischen Markt entwickelt worden. Eine direkte Verfügbarkeit dieser spezifischen Modelle bei europäischen Händlern ist nicht vorgesehen. Die Studien bieten jedoch einen Ausblick auf mögliches künftiges Original-Zubehör und technische Lösungen, die in abgewandelter Form auch für globale Modelle relevant werden könnten.