Hyundai verstärkt seine Präsenz auf dem chinesischen Automobilmarkt und führt die Submarke IONIQ dort nun als eigenständiges Label für elektrifizierte Fahrzeuge ein. Im Rahmen dieser Markteinführung präsentierte das Unternehmen die beiden Konzeptfahrzeuge VENUS und EARTH, die speziell auf die Anforderungen lokaler Kunden zugeschnitten sind.
Fokus auf EREV-Technologie und autonomes Fahren
Die vorgestellten Studien nutzen die sogenannte EREV-Technologie (Extended Range Electric Vehicle). Bei diesem Antriebskonzept werden die Räder ausschließlich von Elektromotoren angetrieben, während ein kompakter Verbrennungsmotor als Generator fungiert, um die Batterie während der Fahrt zu laden. Diese Technologie dient dazu, die Reichweitenangst in Regionen mit lückenhafter Ladeinfrastruktur zu minimieren.
Zusätzlich sind die Modelle VENUS und EARTH für hochautomatisiertes Fahren ausgelegt. Hyundai integriert hierfür fortschrittliche Sensorik und Softwarelösungen, um den technologischen Anforderungen des chinesischen Marktes gerecht zu werden, in dem autonomes Fahren eine zentrale Rolle im Wettbewerb spielt.
Bedeutung für den Markt
Der Start der Marke IONIQ in China ist Teil einer umfassenden Strategie, um Marktanteile im Bereich der New Energy Vehicles (NEV) zurückzugewinnen. Während die Modelle VENUS und EARTH zunächst als Konzepte für China fungieren, zeigt die Wahl des EREV-Antriebs einen Trend in der Branche: Viele Hersteller setzen verstärkt auf diese Brückentechnologie, um den Übergang zur reinen Elektromobilität zu gestalten.
Aktuell gibt es keine offiziellen Informationen darüber, ob die Modelle VENUS und EARTH oder die eingesetzte EREV-Technik in absehbarer Zeit auf den europäischen Markt kommen werden. In der EU liegt der Fokus von Hyundai derzeit weiterhin auf rein batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) der IONIQ-Reihe.