Der Vertrag zwischen Mercedes-Benz und Samsung SDI ist mehrjährig und umfasst zukünftige kompakte und mittelgroße Elektromodelle. Gleichzeitig einigten sich die Parteien auf die gemeinsame Arbeit an der nächsten Generation von Batterien.
Was genau wird geliefert
Diese Batterien sollen in zukünftigen elektrischen SUVs und coupéähnlichen Modellen im kompakten und mittleren Segment eingesetzt werden. Tatsächlich ist dies die Grundlage für eine neue Welle von „erschwinglicheren“ Premium-Elektroautos.
Maßstab: Milliarden und Gigawattstunden
Offizielle Volumina werden nicht bekannt gegeben, aber laut südkoreanischen Quellen geht es um Dutzende von Gigawattstunden Lieferungen. Die geschätzten Vertragskosten betragen über 5,8 Milliarden Euro (≈ 10 Billionen Won).
Kontext: Europa sucht Preisbalance
Der Vertrag wurde vor dem Hintergrund der Bemühungen der EU unterzeichnet, Elektrofahrzeuge erschwinglicher zu machen. Der hohe Preis der Batterien bleibt das Haupthindernis und neue Partnerschaften sollen helfen, die Kosten zu senken.
Samsung SDI arbeitet bereits mit einer Reihe von Autoherstellern in Europa zusammen, darunter BMW, Stellantis (durch gemeinsame Projekte), Volvo Group und Jaguar Land Rover. Der Vertrag mit Mercedes stärkt die Position des Unternehmens in der Region.
Parallelverbindungen bleiben bestehen
Trotz des neuen Vertrags verzichtet Mercedes nicht auf andere Partner. Während eines Besuchs in Südkorea bestätigte das Unternehmensmanagement die Zusammenarbeit mit LG im Bereich Displays und Batterien.