Mazda aktualisiert den Mazda2 Hybrid für 2026 mit erweiterter Serienausstattung und drei neuen Farben – der Selbstlader bleibt das einzige Mazda-Subkompaktmodell in Europa.

Mazda hat den Mazda2 Hybrid für das Modelljahr 2026 überarbeitet – nicht mit einem neuen Antrieb, sondern mit deutlich mehr Serienausstattung auf allen Ausstattungslinien. Die Produktion startete im März 2026, die Fahrzeuge rollen seitdem in den DACH-Markt. Als Orientierung dienen bislang italienische Listenpreise von 25.500 bis 32.800 Euro; DACH-spezifische Preislisten hat Mazda noch nicht bestätigt.

Technik: bewährtes Vollhybrid-System

Unter der Haube arbeitet weiterhin das 1,5-Liter-Vollhybrid-System mit einer Systemleistung von 116 PS (85 kW). Der Benziner leistet 92 PS, der Elektromotor steuert 80 PS bei – der Antrieb lädt die Batterie selbst auf, ein Ladekabel braucht es nicht. WLTP-Verbrauch: 3,7 bis 4,2 l/100 km, CO₂-Ausstoß 85 bis 96 g/km je nach Reifengröße. Die 0-auf-100-km/h-Zeit liegt bei 9,7 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit bei 175 km/h.

Dass Mazda die stärkere 130-PS-Variante des Toyota Yaris – der technischen Basis des Mazda2 Hybrid – nicht übernommen hat, ist bemerkenswert. Das Modell bleibt damit ausschließlich in der Basisversion des Hybridantriebs, — laut Carscoops ist der konventionelle Mazda2 in den meisten EU-Märkten inzwischen still vom Markt genommen worden.

Ausstattung und Preise

Fünf Ausstattungslinien stehen zur Wahl. Bereits die Einstiegsvariante Prime-Line kommt nun mit 15-Zoll-Leichtmetallfelgen, beheizten Vordersitzen, einem 9-Zoll-Touchscreen mit kabellosem Apple CarPlay und Android Auto sowie einer Rückfahrkamera – ohne Aufpreis gegenüber der Vorgängergeneration. Hinzu kommen drei neue Außenfarben: Charcoal Grey, Sky Grey und Fern Green.

Die Homura Plus-Topversion bietet ein 12,3-Zoll-Digitalkombiinstrument, einen 10,5-Zoll-Zentralmonitor und ein integriertes Navigationssystem. Neu auf allen Ausstattungsstufen: das Driver Monitoring System, das die Aufmerksamkeit des Fahrers überwacht.

Steuervorteile und Marktumfeld

Für Dienstwagenfahrer ist der Mazda2 Hybrid interessant: Als Vollhybrid mit einem Listenpreis unter 70.000 Euro gilt der günstige Dienstwagensteuer-Satz von 0,25 Prozent des Bruttolistenpreises monatlich. Zudem entfällt für Niedrigemissionsfahrzeuge unter bestimmten Voraussetzungen die Kfz-Steuer für bis zu zehn Jahre. Den Umweltbonus gibt es seit dem 17. Dezember 2023 nicht mehr – eine Bundesförderung ist damit nicht verfügbar.

Im Wettbewerb trifft der Mazda2 Hybrid auf den Renault Clio E-Tech sowie das technisch baugleiche Toyota Yaris-Pendant, das in Großbritannien laut Carwow UK Reviews günstiger angeboten wird. Der MG3 versucht es mit aggressiven Preisen, während Mild-Hybride wie der Citroën C3 oder der Peugeot 208 beim Stadtverbrauch nicht mithalten können — laut Automotive World ist der Mazda2 Hybrid aktuell neben Honda Jazz und Renault Clio einer der wenigen Vollhybrid-Subkompakten auf dem europäischen Markt.

Максим Тропко
Maksim Tropko
36 jahre (18 jahre am Steuer)