Der XCeed kommt zum Modelljahr 2026 mit gestärktem 1.0-Liter-Turbobenziner (115 PS), neuen 1.6-Liter-Varianten und einem auf €26.990 gesenkten Einstiegspreis – Produktion ab 29. Mai in der Slowakei.

Kia hat das zweite Facelift des XCeed offiziell vorgestellt – und senkt gleichzeitig den Einstiegspreis. Ab Modelljahr 2026 kostet die Basisversion Core mit dem aufgefrischten 1.0-Liter-Turbobenziner (115 PS) ab €26.990 – rund €1.000 weniger als das Vorgängermodell 2025. Die Produktion im slowakischen Žilina läuft ab 29. Mai 2026 an, Auslieferungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz werden für Sommer/Herbst 2026 erwartet.

Motoren und Antrieb

Alle Benziner des XCeed 2026 arbeiten mit 48-Volt-Mild-Hybrid-Technik zusammen – ein elektrischer Riemenstartergenerator unterstützt den Verbrenner beim Anfahren und Beschleunigen, ohne dass externe Lademöglichkeit nötig ist. Der bekannte 1.0 T-GDi legt von 100 auf 115 PS (85 kW) zu und produziert 200 Nm Drehmoment. Neu im Programm ist der 1.6 T-GDi in zwei Leistungsstufen: 150 PS für die Ausstattungen Vision und GT-Line sowie 180 PS (133 kW) für die GT-Line S. Die stärkste Variante spurtet laut Kia in 8,5 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h. Ein Plug-in-Hybrid ist nicht im Angebot – den PHEV hat Kia bereits 2023 aus der XCeed-Linie gestrichen.

Design und Innenraum

Optisch vollzieht der XCeed den Wechsel zur neuen Kia-Designsprache „Opposites United". Vorne fallen die schmalen, vertikal ausgerichteten LED-Scheinwerfer auf; der bisherige „Tiger Nose"-Kühlergrill weicht einem neu gestalteten Stoßfänger mit klar definierter Geometrie. Hinten verbindet eine durchgehende Leuchtleiste die C-förmigen Rückleuchten. Die Länge bleibt bei rund 4,4 Metern, das typische Coupé-Silhouett mit abfallender Dachlinie ebenfalls.

Im Cockpit übernimmt Kia das aus EV6 und Sportage bekannte Doppeldisplay: Zwei 12,3-Zoll-Bildschirme bilden eine gemeinsame Einheit für Instrumente und Infotainment. Das neu geformte Zweispeichen-Lenkrad bietet physische Tasten für Fahrerassistenzsysteme, während unterhalb des Displays ein Klimabedienfeld mit kombinierten Touch- und Drehregel-Elementen verbleibt.

Ausstattung und Positionierung

Zur Markteinführung ist ein Sondermodell „Nightline Edition" geplant. Die Ausstattungslinie Core startet mit dem 1.0 T-GDi, darüber rangieren Vision, GT-Line und GT-Line S. Gegenüber direkten Wettbewerbern wie VW T-Roc und Skoda Karoq im kompakten C-Segment unterstreicht Kia mit der Preissenkung den Anspruch auf ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Bestellungen sind ab Juli 2025 möglich – laut CarWow.de und Motor1.de.

Максим Тропко
Maksim Tropko
36 jahre (18 jahre am Steuer)