KGM hat den Torres EVX mit einem größeren Lithium-Eisenphosphat-Akku (LFP) ausgestattet. Der neue Energiespeicher fasst 80,6 kWh brutto – rund zehn Prozent mehr als zuvor – und verwendet die Blade-Technologie von BYD. Nach WLTP (EU-Reichweitenprüfstandard) gibt der Hersteller 462 Kilometer an. Für Deutschland wird die Basisversion ab 41.990 Euro gelistet, wobei eine breitere Händlerverfügbarkeit bislang nicht bestätigt ist.
Antrieb und Laden
Der Elektromotor an der Vorderachse leistet 152 kW (204 PS) und entwickelt 339 Nm Drehmoment. Den Sprint von 0 auf 100 km/h erledigt der Torres EVX in 8,1 Sekunden; die Höchstgeschwindigkeit ist auf 175 km/h begrenzt. Allradantrieb steht nicht zur Wahl – das Fahrzeug bleibt ausschließlich frontgetrieben.
KGM Torres EVX mit neuem 80,6-kWh-LFP-Akku in BYD-Blade-Bauweise
Die maximale DC-Ladeleistung beträgt unverändert 120 kW. Weil der Akku nun größer ist, steigt die Zeit für eine Ladung von 10 auf 80 Prozent von 32 auf rund 36 bis 37 Minuten. Die Ladeeffizienz selbst bleibt dabei auf vergleichbarem Niveau. Als Ladeanschluss kommt in Europa CCS2/Typ 2 zum Einsatz. Der durchschnittliche Verbrauch wird mit 18,7 kWh pro 100 km angegeben.
Ausstattung und Preis
In Deutschland startet der Torres EVX in der Ausstattungslinie Core bei 41.990 Euro. In höheren Varianten ist eine Wärmepumpe serienmäßig enthalten, die den Energieverbrauch bei Kälte spürbar senkt; für andere Ausstattungsniveaus ist sie als Option für 1.300 Euro erhältlich. Dieselbe Batterie- und Antriebskonfiguration teilt sich der Torres EVX laut Hersteller mit dem elektrischen Pickup Musso EV.
Einordnung
Die Kapazitätserweiterung um rund zehn Prozent ohne nennenswert verändertes Batteriegehäuse deutet auf eine höhere Energiedichte der Zellen hin – ein übliches Vorgehen beim Blade-Format von BYD, das die interne Zellkonfiguration anpassen kann, ohne den äußeren Formfaktor zu ändern. Mit 462 Kilometern WLTP bewegt sich der Torres EVX auf dem Niveau von Wettbewerbern wie dem Skoda Enyaq 85 oder dem VW ID.4 Pro. Ob und wann das Modell flächendeckend bei deutschen, österreichischen und Schweizer Händlern verfügbar sein wird, hat KGM noch nicht kommuniziert.