Mazda schickt den CX-30 mit einem gezielten Technik-Update ins Modelljahr 2027. Ab 30.000 Euro (inkl. 19 % MwSt.) steht die Basisvariante Prime-Line mit erweitertem Sicherheitspaket in der Preisliste – darunter Systeme, die bislang höheren Ausstattungslinien vorbehalten waren. Dazu kommen eine neue Linie Homura Plus, ein Sondermodell sowie zwei zusätzliche Karosseriefarben. Laut Motor1.de (2. Juni 2026) sollen die ersten Fahrzeuge noch im Verlauf des Modelljahres 2027 bei deutschen Händlern stehen.
Sicherheitstechnik und Assistenzsysteme
Das größte Update betrifft die Fahrerassistenz. Der adaptive Tempomat lässt sich jetzt direkt mit dem Verkehrszeichenerkennungssystem verknüpfen: Per Knopfdruck am Lenkrad übernimmt das System das erkannte Tempolimit in die Geschwindigkeitsregelung. Das automatische Notbremssystem (AEB) erkennt nun auch Motorräder sowie Gefahrensituationen beim Abbiegen an Kreuzungen – diese Daten fließen zusätzlich in den Totwinkelwarner und den Spurwechselassistenten ein.
Neu ab der Basisausstattung Prime-Line: die Sekundärkollisionsvermeidung, die nach einem ersten Aufprall unkontrolliertes Weiterfahren bremsen soll, sowie der Aufmerksamkeitsassistent, der Müdigkeitsanzeichen erkennt. Beides war bisher dem mittleren Trimbereich vorbehalten.
Ausstattungslinien und Preise
Die Prime-Line startet bei 30.000 Euro und erhält zusätzlich eine mattschwarz gehaltene Mittelkonsole sowie neue LED-Tagfahrleuchten. Die Centre-Line folgt ab rund 32.000 Euro, die Homura ab 33.000 Euro mit sportlichen Schwarz-Akzenten.
Mazda CX-30 Modelljahr 2027: Homura-Versionen erhalten schwarzes Signature-Wing-Gitter, abgedunkeltes Markenlogo und schwarze Modellschriftzüge.
Neu im Programm ist die Homura Plus ab etwa 37.000 Euro. Sie bringt Matrix-LED-Scheinwerfer mit automatischer Zeichenerkennung, eine 360-Grad-Kamera, einen Park-Ausfahr-Assistenten, ein Bose-Audiosystem mit 12 Lautsprechern sowie belüftete und elektrisch verstellbare Vordersitze mit Lederpolsterung.
Mazda CX-30 Homura Plus: Die neue Topaustattung unter dem Takumi bringt Matrix-LED-Scheinwerfer, Bose-Sound und 360-Grad-Kamera.
Die Exclusive-Line kostet ab 35.790 Euro, der Spitzentrimm Takumi ab 38.190 Euro – letzterer erhält neu eine Belüftung der Vordersitze. Als Sondermodell ergänzt die Makoto ab 34.440 Euro die Palette: heller Innenraum mit weiß-grauer Polsterung, Velours-Dekoreinlagen und Bose-Soundsystem. Mazda beziffert den Preisvorteil gegenüber einer vergleichbar konfigurierten Serienversion auf rund 1.000 Euro.
Mazda CX-30 Sondermodell Makoto: Heller Innenraum mit weiß-grauer Polsterung und Velours-Dekoreinlagen zum Vorzugspreis.
Motoren, Antrieb und Garantie
An der Motorenpalette ändert sich nichts. Zur Wahl stehen weiterhin zwei Benziner mit 24-Volt-Mild-Hybrid (integrierter Startergenerator, der bei Teillast rekuperiert und den Motor entlastet):
- 2,5-Liter e-Skyactiv G: 103 kW (140 PS), 238 Nm; Zylinderabschaltung unter geringer Last; 6-Gang-Schaltgetriebe oder 6-Gang-Automatik - 2,0-Liter e-Skyactiv X: 137 kW (186 PS), 240 Nm; SPCCI-Technologie (kombiniert Otto- und Dieselprinzip für höhere Effizienz); optional mit i-Activ-Allradantrieb
WLTP-Verbrauchswerte für die einzelnen Motor-Getriebe-Kombinationen hat Mazda zum Redaktionsschluss noch nicht kommuniziert. Der Allradantrieb ist ausschließlich mit dem e-Skyactiv X kombinierbar.
Über alle Modelle hinweg gilt in Europa die Mazda-Werksgarantie von sechs Jahren oder 150.000 km – Mazda EU Spec Guide (Feb. 2026) bestätigt die Bedingungen. Sie deckt Material- und Verarbeitungsfehler ab, Verschleißteile sind ausgenommen.
Für Dienstwagenfahrer ist der CX-30 als reiner Verbrenner nicht nach der 0,25-%-Regelung begünstigungsfähig – diese gilt ausschließlich für Elektrofahrzeuge mit einem Listenpreis bis 70.000 Euro. Der Umweltbonus ist seit dem 17. Dez. 2023 eingestellt; in Österreich besteht der e-Mobilitätsbonus nur für rein elektrische Fahrzeuge, in der Schweiz gibt es keinen Bundesbonus für Verbrenner oder Mild-Hybride.