BMW hat die Vorbestellungen für den neuen i3 in Deutschland vorzeitig geöffnet – die hohe Nachfrage habe den Zeitplan beschleunigt, so der Hersteller. Die First Edition kostet 75.340 Euro, die spätere Basisversion soll ab 65.900 Euro erhältlich sein. Als Reichweite gibt BMW nach dem europäischen Normverbrauchszyklus (WLTP) bis zu 906 km an.
Antrieb, Reichweite und Laden
Der i3 50 xDrive basiert auf der neuen Neue-Klasse-Plattform und nutzt die sechste Generation des eDrive-Antriebs (Gen6 eDrive). Gegenüber dem Vorgängersystem soll die Plattform 30 Prozent mehr Reichweite und 30 Prozent schnelleres Laden ermöglichen. Die Spitzenladeleistung liegt bei 400 kW Gleichstrom (DC) – ein deutlicher Sprung gegenüber typischen 150–200 kW im Mittelklassesegment. Wechselstrom-Laden (AC) ist serienmäßig mit 11 kW möglich; gegen Aufpreis lässt sich die Leistung auf 22 kW erhöhen. Stecker: CCS2 (europäischer Ladestecker-Standard).
Die günstigere Basisversion soll laut BMWBLOG (18 Jun 2026) sogar minimal mehr Reichweite bieten: bis zu 912 km WLTP – die schwereren 19- und 20-Zoll-Räder der First Edition erklären den kleinen Unterschied.
Ausstattung der First Edition
Die Einstiegsserie kommt mit M-Sport-Paket, beleuchtetem Nierengitter, Head-up-Display mit 3D-Grafik, Harman-Kardon-Soundsystem, Dreizonenklimaautomatic, elektrisch verstellbaren und beheizten Vordersitzen sowie elektrischer Heckklappe. Sechs Außenfarben stehen zur Wahl, darunter der neue Ton M Le Castellet Blue.
BMW i3 First Edition (2026): Das M-Sport-Paket und das beleuchtete Nierengitter gehören zur Serienausstattung.
Das Interieur trägt M-Sportcharakter mit Veganza- und M-PerformTex-Bezügen in Schwarz; alternativ ist eine hellere Variante namens Digital White erhältlich. Gegen Aufpreis gibt es unter anderem beheizbare Rücksitze, ein Panoramadach und eine elektrisch ausklappbare Anhängerkupplung. Fahrassistenz-Pakete wie Parking Assistant Professional sowie Highway & City Assistant sind ebenfalls optional.
Marktstart und Förderung
Serienproduktion startet im August 2026 im BMW-Werk München; erste Auslieferungen sind für den Herbst 2026 vorgesehen. Österreichische und Schweizer Preise hat BMW noch nicht kommuniziert.
Einen Umweltbonus gibt es für den i3 nicht: Der staatliche Förderbonus wurde in Deutschland am 17. Dezember 2023 eingestellt. Für gewerbliche Käufer greift jedoch die 0,25-Prozent-Dienstwagen-Regelung, sofern der Listenpreis 70.000 Euro nicht übersteigt – die First Edition liegt darüber, die Basisversion knapp darunter. In Österreich ist der e-Mobilitätsbonus von 5.000 Euro zu prüfen; die Schweiz kennt keinen Bundesbonus.
Zum direkten Wettbewerb: Laut Electrek (18 Jun 2026) kostet der iX3 40 xDrive rund 63.400 Euro, der iX3 50 xDrive soll etwa 8.800 Euro mehr als der i3-Basispreis kosten – der i3 positioniert sich damit als kompaktere, günstigere Alternative innerhalb der eigenen Modellpalette.