Toyota-Konzeptfahrzeug mit Designhinweisen auf die kommende Corolla-Generation. Foto: motor1.com
Toyota plant für die nächste Generation des Corolla offenbar einen tiefgreifenden Schnitt. Neben einem grundlegend veränderten Design und einem modernisierten Cockpit könnte das Kompaktmodell je nach Markt künftig mit vier Antriebsarten antreten: als reiner Verbrenner, klassischer Vollhybrid, Plug-in-Hybrid sowie als reines Elektroauto.
Die technische Grundlage soll eine neu unterteilte Elektronikarchitektur liefern. Das System wird dafür in vier eigenständige Funktionsbereiche aufgeteilt: Fahrerassistenz, Innenraumsteuerung, Karosserieelektronik und Fahrdynamik. Durch diesen modularen Aufbau kann Toyota die Systeme flexibel an die jeweilige Motorisierung und Ausstattung anpassen.
Bei den Verbrennern zeichnet sich zeitgleich ein Generationenwechsel ab. Toyota entwickelt derzeit eine neue Motorenfamilie mit Vierzylindern von 1,5 und 2,0 Litern Hubraum. Nach Herstellerangaben sind diese Triebwerke leichter und verbrauchsärmer als die bisherigen Aggregate. Das kleinere 1,5-Liter-Triebwerk dürfte primär für die Kompaktklasse bestimmt sein. Gestalterische Hinweise auf das Serienmodell lieferte Toyota bereits vor einem Jahr mit einem Konzeptfahrzeug, das mit rahmenlosen Türen, einer abfallenden Fensterlinie und 21-Zoll-Rädern gezeigt wurde.
Die aktuelle, zwölfte Generation des Modells befindet sich seit 2018 in der Produktion. In den USA verkauft Toyota derzeit einen 2,0-Liter-Benziner mit 171 PS sowie einen 1,8-Liter-Hybrid als Stufenheck und Schrägheck; dort werden für die Neuauflage erneut beide Karosserievarianten erwartet. Die weltweite Vorstellung der dreizehnten Corolla-Generation wird für das kommende Jahr erwartet.