Porsche Mission S Concept, Studioaufnahme Frontansicht. Foto: Porsche
Bei der Vorstellung des Konzeptautos Mission S stellte Porsche-Chef Michael Leiters eine überraschende Option in Aussicht: Die Plattform des geplanten Spitzenmodells oberhalb der Baureihe 911 könnte technisch ein manuelles Schaltgetriebe aufnehmen, sofern die Kundschaft danach verlangt.
Die Aussage fiel laut einem Bericht von Motor1 am Rande der Präsentation. „Die Nachfrage der Kunden wird bestimmen, was wir auf dieser Plattform bauen“, erklärte Leiters. Ein fester Beschluss für die Serie ist das keineswegs. Künftige Fahrzeuge auf dieser Architektur sollen sich bei Fahrleistungen und Preis über dem 911 einsortieren.
Porsche Mission S Concept vor der Skyline von New York. Foto: Porsche
Analoge Instrumente statt Riesen-Displays
Optisch folgt der Mission S dem Konzept der „Floating Volumes“ mit schwebenden Karosserieelementen über einer flachen Silhouette. Der Mittelmotor-Sportler trägt aktive Aerodynamikelemente am Heck sowie Kühlventilatoren, deren Gestaltung an den legendären Rennwagen 917 angelehnt ist.
Im Innenraum verzichtet Porsche auf große Bildschirmlandschaften. Vor den digitalen Displays sitzen fünf klassische Runduhren, während eine Smartphone-Halterung das gewohnte Infotainment-Display auf dem Armaturenträger ersetzt. Wichtige Bedienelemente bleiben als physische Schalter erhalten.
Serienstart bleibt offen
Leistungsdaten, Beschleunigungswerte und Preise behält der Hersteller unter Verschluss. Ein reines Elektroauto wird der Mission S nach Angaben von Auto Bild allerdings nicht: Laut Leiters ist ein Verbrennungsmotor oder ein Hybridantrieb geplant, da die Nachfrage nach einem reinen Elektro-Supersportler derzeit fehle. Wann eine Serienversion des Modells starten könnte, hat Porsche bisher nicht mitgeteilt.