Porsche schickt den Showcar Mission S durch New York und erklärt ihn zum Vorboten einer neuen Mittelmotor-Plattform über dem 911 – Technik und Preis bleiben offen.

(Foto: Porsche)

Porsche hat das Showcar Mission S erneut ins Rampenlicht gerückt: diesmal mit einer Fotostrecke durch New York. Der Hersteller bezeichnet den Zweisitzer als Visionsmodell, das die künftige Designsprache der Marke zeigt und zugleich auf eine neue Plattform für Supersportwagen mit Mittelmotor oberhalb des 911 vorausdeutet.

Weltpremiere am Pier in Queens

Die Weltpremiere fand am 15. Oktober 2026 auf einem Pier in Queens statt, mit der Skyline Manhattans im Hintergrund, wie Porsche berichtet. Die aktuelle Bilderserie zeigt den Mission S anschließend auf den Straßen der Stadt, als reine Designinszenierung und nicht als Produktankündigung.


. Foto: Porsche

Zitate aus der eigenen Historie

Die flache Front orientiert sich am GT1, der Kühlventilator am Heck lehnt an den 917 an, die Räder greifen Designelemente des 928 auf, erklärt Porsche in einer Hintergrunderklärung. Das sind laut Hersteller stilistische Referenzen. Eine technische Verwandtschaft mit den historischen Modellen nennt Porsche nicht.

Im Innenraum verzichtet der Mission S auf einen fest verbauten zentralen Bildschirm. Stattdessen lässt sich ein Smartphone per MagSafe in ein ausklappbares Modul einsetzen, ergänzt um fünf Rundinstrumente vor dem Fahrer.

Was die Mission S nicht ist

Die Mission S bleibt ein Statement zur Designrichtung und kein Serienfahrzeug: Technische Daten, Angaben zur Antriebsart oder konkrete Leistungsdaten nennt Porsche nicht. Auch aus der Beschreibung als Mittelmotor-Zweisitzer-Sportwagen lassen sich weder Leistung noch Batteriegröße oder Motorenart ableiten.

Im Oktober 2026 hatte Porsche-Chef Michael Leiters ein manuelles Schaltgetriebe für den neuen Top-Sportwagen über dem 911 nicht ausgeschlossen – offizielle Technikdaten zur Mission S liegen jedoch weiterhin nicht vor.

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Autonews Redaktion
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