BMW bestätigt den i3 Touring als Elektro-Kombi aus Münchener Produktion.

BMW wird den ersten vollelektrischen 3er Kombi, den i3 Touring, in seinem Stammwerk in München fertigen. Damit treibt der Automobilhersteller die Umstellung des Standorts auf die Produktion der „Neuen Klasse“ voran.

Umstellung des Werks München

BMW hat offiziell bestätigt, dass der i3 Touring, die vollelektrische Variante des 3er Kombis, im Stammwerk in München produziert wird. Das Fahrzeug mit dem internen Code NA1 ergänzt das Portfolio der „Neuen Klasse“. Die Serienfertigung der dazugehörigen i3 Limousine (NA0) soll bereits im August 2026 am selben Standort beginnen.

Die Entscheidung ist Teil einer umfassenden Transformation des Münchner Werks. Ab dem Jahr 2027 wird der Standort laut BMW ausschließlich Elektrofahrzeuge herstellen. Werkleiter Peter Weber bestätigte, dass die i3-Modelle den Kern dieser Umstellung bilden. Während die Limousine den Anfang macht, wird der Produktionsstart des i3 Touring für die zweite Jahreshälfte 2027 erwartet. Damit bleibt der Kombi als für den europäischen Markt wichtige Karosserieform im Programm erhalten.

Internationale Produktionsverteilung

Die Produktion der „Neuen Klasse“ wird auf mehrere Standorte verteilt. Während München die i3-Modelle übernimmt, wird das SUV-Modell iX3 im neuen Werk in Debrecen (Ungarn) gefertigt. Ab 2027 ist zudem eine Produktion des iX3 in San Luis Potosí (Mexiko) geplant, gefolgt von der i3 Limousine im Jahr 2028. Auch das kommende iX4-Modell wird voraussichtlich in Ungarn produziert. Für das Werk Regensburg wird die Fertigung der nächsten Generation des iX1 erwartet.

Zukunft der Verbrennungsmotoren

Mit der vollständigen Umstellung des Münchner Werks auf Elektromobilität endet dort die Ära der Verbrennungsmotoren. Sollte BMW eine neue Generation des 3er Touring mit Verbrennungsmotor (G51) entwickeln, müsste deren Produktion an andere Standorte verlagert werden. Als mögliche Fertigungsstätte gilt das Werk Dingolfing, in dem bereits heute die 3er Limousine parallel produziert wird. Eine endgültige Entscheidung über einen Nachfolger des aktuellen Verbrenner-Kombis G21 steht noch aus.

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Дмитрий Котов
Dmitro Kotov