Fiat ergänzt die Modellpalette des 600 um einen 100 PS starken Benzinmotor mit manuellem Schaltgetriebe und Steuerkette.

Fiat erweitert das Antriebsportfolio des Crossover-Modells 600 um eine reine Verbrennervariante. Bisher war das Fahrzeug primär als Elektroauto oder Hybrid erhältlich. Die neue Basisversion nutzt den aktuellen 1,2-Liter-Turbomotor aus dem Stellantis-Konzern, der bereits in Modellen wie dem Peugeot 208 zum Einsatz kommt.

Technische Merkmale des Dreizylinders

Der 1,2-Liter-Dreizylinder-Motor mit einem Hubraum von 1.199 cm³ leistet 74 kW (101 PS) bei 5.500 U/min. Das maximale Drehmoment von 205 Nm steht bereits bei 1.750 U/min zur Verfügung. Eine wesentliche technische Änderung betrifft den Ventiltrieb: Anstelle des bisher in dieser Motorenfamilie genutzten, im Ölbad laufenden Zahnriemens setzt Stellantis bei dieser Ausführung auf eine Steuerkette.

Zur weiteren technischen Ausstattung des Triebwerks gehören ein Turbolader mit variabler Geometrie sowie eine Hochdruck-Direkteinspritzung, die mit einem Druck von bis zu 350 bar arbeitet. Die Kraftübertragung erfolgt über ein manuelles Sechsgang-Schaltgetriebe auf die Vorderräder. Offizielle Daten zu den exakten Fahrleistungen, dem Kraftstoffverbrauch und den CO2-Emissionen liegen derzeit noch nicht vor.

Ausstattungsvarianten und Marktstart

Die Benzinvariante wird in den regulären Ausstattungslinien Pop, Icon, Business, La Prima und Sport verfügbar sein. Zur Markteinführung legt Fiat zudem das Sondermodell „600 Street“ auf. Diese Edition ist auf 2.000 Einheiten begrenzt und verfügt über eine Zweifarblackierung, 18-Zoll-Leichtmetallräder sowie spezifische Interieur-Details.

Preise und Verfügbarkeit

In Italien startet die Preisliste für den Fiat 600 Benziner in der Ausstattung „Pop“ bei 23.850 Euro. Damit ist die neue Motorisierung preislich unter der Hybrid-Version (110 PS) positioniert, die auf dem italienischen Markt ab 25.850 Euro geführt wird. Die ersten Auslieferungen sind für Juni 2026 angekündigt. Konkrete Details zur Markteinführung und Preisgestaltung in Deutschland stehen noch aus.

Tags: Fiat
Максим Тропко
Maksim Tropko
36 jahre (18 jahre am Steuer)