Der chinesische Haushaltsgerätehersteller Dreame weitet seine Aktivitäten im Automobilsektor aus. Durch eine offizielle Partnerschaft mit der University of California, Berkeley, soll die Entwicklung KI-basierter Steuerungssysteme für Elektroautos beschleunigt werden. Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf autonome Kontrollsysteme, die von der Wahrnehmung bis hin zur Steuerung von Fahrwerk und Antrieb reichen.
Technologische Entwicklung und KI-Integration
Im Rahmen der Kooperation bündeln Dreame und die US-Universität ihre Forschungsressourcen. Ziel ist der Aufbau einer Architektur für kontinuierliches Lernen und Multi-Agent-Systeme. Dreame beabsichtigt, eine künstliche Intelligenz zu implementieren, die Entscheidungen in Echtzeit trifft und direkt in die Fahrzeugplattform integriert ist. Weitere Details zu diesen Kerntechnologien sollen am 27. April auf einer Veranstaltung im Silicon Valley vorgestellt werden.
Фото: Dreame
Leistungsdaten des Nebula Next 01
Unter der Marke Nebula Next entwickelt das Unternehmen Hochleistungs-Elektrofahrzeuge. Das erste Modell, die viertürige Limousine Nebula Next 01, wurde bereits als Konzeptfahrzeug präsentiert. Das Fahrzeug verfügt über vier Elektromotoren mit einer Gesamtleistung von 1.903 PS. Laut Herstellerangaben erreicht der Wagen eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 1,8 Sekunden. Zu den technischen Spezifikationen gehören ein Luftwiderstandsbeiwert von 0,185 cW sowie eine Torsionssteifigkeit von über 45.000 Nm/Grad.
Serienplanung und Batterietechnologie
Für das Jahr 2027 ist der Produktionsstart des Crossovers Nebula Next 01X geplant. Dieses Modell soll mit einem elektromagnetischen Fahrwerk und zwei Rechenchips ausgestattet sein, die eine Rechenleistung von 2.000 TOPS (Tera Operations per Second) bieten. Parallel dazu treibt Dreame die Entwicklung eigener Feststoffbatterien voran. Die unter dem Namen „Starry Sky Crystal Core Power“ geführten Zellen weisen eine Energiedichte von über 450 Wh/kg auf. Das Unternehmen gibt an, dass eine Ladung von 30 auf 80 Prozent innerhalb von zehn Minuten möglich ist. Erste Auslieferungen dieser Batterietechnologie in Kleinserie sind noch für das laufende Jahr vorgesehen.