Im März 2026 verzeichnete der europäische Automobilmarkt ein deutliches Plus von 11,1 Prozent bei den Neuzulassungen. Während der Volkswagen-Konzern seine Marktführerschaft verteidigte, zeigten insbesondere Tesla und BYD ein starkes Wachstum.
Marktentwicklung und Antriebsarten
Der europäische Neuwagenmarkt wuchs im März 2026 auf 1.581.169 Einheiten. Für das gesamte erste Quartal ergibt sich ein Zuwachs von 4,1 Prozent auf insgesamt 3.521.110 Fahrzeuge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Laut Daten des Herstellerverbandes ACEA liegen die Zahlen damit zwar im Aufwärtstrend, jedoch weiterhin unter dem Niveau des Jahres 2019.
Bei den Antriebsarten dominieren Hybridfahrzeuge mit einem Marktanteil von 38,6 Prozent (1.089.421 Einheiten). Reine Elektroautos (BEV) erreichten eine Quote von 19,4 Prozent, was 546.937 Neuzulassungen entspricht. Plug-in-Hybride machen 9,5 Prozent des Marktes aus. Im Gegensatz dazu verlieren klassische Verbrennungsmotoren weiter an Boden: Benzinmotoren fielen auf einen Anteil von 22,6 Prozent, während Dieselaggregate nur noch 7,7 Prozent der Zulassungen ausmachen.
Performance der Hersteller
Der Volkswagen-Konzern festigte im März 2026 seine Spitzenposition im Raum EU, EFTA und Großbritannien mit 378.826 Neuzulassungen (+4,8 %). Innerhalb der Gruppe verzeichnete Skoda mit einem Plus von 18,3 Prozent ein überdurchschnittliches Wachstum, während die Kernmarke Volkswagen und Porsche Rückgänge verzeichneten.
Stellantis belegte mit 228.055 Einheiten (+6,0 %) den zweiten Platz, gestützt durch Zuwächse bei Citroën, Fiat und Opel. Die BMW Group steigerte ihre Zulassungen signifikant um 15,4 Prozent auf 111.598 Fahrzeuge. Ein deutliches Wachstum zeigten zudem spezialisierte Elektroauto-Hersteller: Tesla steigerte seine Zulassungszahlen um 84,3 Prozent auf 52.600 Einheiten. Der chinesische Hersteller BYD verzeichnete einen Zuwachs von 147,6 Prozent auf 37.580 Fahrzeuge.
Rückgänge im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es hingegen bei Ford (-6,4 %) und Nissan (-6,8 %). Auch Mitsubishi meldete mit einem Minus von 34,9 Prozent einen deutlichen Rückgang der Neuzulassungen.