Bund und Land Schleswig-Holstein stecken 215 Millionen Euro in den Ausbau des Vishay-Werks in Itzehoe – mit neuen Chips für Fahrassistenz und Batteriemanagement von Elektroautos.

Mitarbeiter überwacht Wafer-Fertigung im Reinraum. Foto: electrive.net

Vishay Siliconix Itzehoe GmbH erhält rund 215 Millionen Euro staatliche Förderung für den Ausbau seiner Chipfertigung in Itzehoe. Der Bund steuert 172 Millionen Euro bei, das Land Schleswig-Holstein 43 Millionen Euro.

Mit dem Geld will das Unternehmen in Itzehoe die nächste Generation der Leistungselektronik fertigen, sogenannte Silizium-MOSFETs. Vishay plant, die Produktionskapazität am Standort mehr als zu verdoppeln. Zugleich stellt das Werk auf Siliziumwafer mit 300 Millimeter Durchmesser um.

Laut Vishay sollen die neuen Chips spürbar energieeffizienter und kompakter sein als derzeit auf dem europäischen Markt verfügbare Alternativen. Einsetzen lassen sich die Chips unter anderem in der Elektromobilität, etwa in Fahrassistenzsystemen und im Batteriemanagement.

Rechtsgrundlage der Förderung ist der European Chips Act. Er soll die Produktionskapazitäten in Europa erweitern und die Lieferketten widerstandsfähiger machen.

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Autonews Redaktion
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