Volkswagen bereitet die Premiere des ID.Polo vor. Der elektrische Nachfolger des traditionsreichen Kleinwagens basiert auf der MEB+-Plattform und orientiert sich optisch an der Studie ID.2all.
Design und Premiere am 29. April
Andreas Mindt, Designchef des Volkswagen-Konzerns, hat erste Skizzen des kommenden ID.Polo veröffentlicht. Die offizielle Vorstellung des Fahrzeugs ist für den 29. April angesetzt. Die Entwürfe zeigen ein Design, das deutliche Parallelen zur 2023 vorgestellten Studie ID.2all aufweist.
VW ID.Polo
Besonders markant ist die Gestaltung des Hecks: Ein durchgehendes Leuchtenband verbindet die Rücklichter, wobei zwei rechteckige Elemente die Lichtgrafik dominieren. In der Mitte befindet sich ein beleuchtetes Volkswagen-Logo, unter dem der Modellname „ID.Polo“ platziert ist. Mit einer Gesamtlänge von etwas mehr als vier Metern orientiert sich das Fahrzeug an den Abmessungen des aktuellen Polo mit Verbrennungsmotor.
VW ID.2all Concept
Technische Basis: MEB+ und Frontantrieb
Der ID.Polo basiert auf der MEB+-Plattform, einer Weiterentwicklung des Modularen E-Antriebs-Baukastens. Diese Architektur ist speziell für kleinere Fahrzeuge mit Frontantrieb ausgelegt und wird markenübergreifend auch für den Cupra Raval und den Skoda Epiq genutzt.
Hinsichtlich der Antriebstechnik werden Batterien in „Cell-2-Pack“-Technologie erwartet. Bei diesem Verfahren werden die Zellen direkt in das Batteriegehäuse integriert, ohne den Umweg über einzelne Module. Dies führt zu einer höheren Energiedichte und einer effizienteren Raumausnutzung. Es zeichnen sich zwei Batterievarianten ab: ein 37-kWh-Akku mit Lithium-Eisenphosphat-Chemie (LFP) für das Basismodell und ein 52-kWh-Akku mit Nickel-Mangan-Cobalt-Chemie (NMC) für höhere Reichweiten. Das Leistungsspektrum der Motoren wird voraussichtlich von 85 kW (116 PS) bis zu 166 kW (226 PS) reichen. Letztere Konfiguration ist für eine sportliche GTI-Variante des ID.Polo wahrscheinlich.